Verhaltenstherapie in München-Schwabing
Die Verhaltenstherapie hilft dabei,
- belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen
- neue Lösungsstrategien zu entwickeln
- konkrete Veränderungen im Alltag umzusetzen
Der Fokus liegt auf Hilfe zur Selbsthilfe und einer klaren, transparenten Zusammenarbeit.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf modernen, wissenschaftlich fundierten Methoden der kognitiven und integrativen Verhaltenstherapie. Diese Verfahren gehören zu den weltweit am besten erforschten und anerkannten Ansätzen in der Behandlung psychischer Erkrankungen.
Kognitive und integrative Verhaltenstherapie (VT)
Die Grundlage meines therapeutischen Handelns bildet die kognitive Verhaltenstherapie (KVT), die davon ausgeht, dass unsere Gedanken, Bewertungen und inneren Überzeugungen maßgeblich unser Erleben und Verhalten beeinflussen. Indem wir uns dieser Denkprozesse bewusst werden, können wir Veränderungen anstoßen, die zu mehr Selbstbestimmung und Lebensqualität führen.
Die integrative Verhaltenstherapie erweitert dieses Vorgehen um tiefenpsychologische Aspekte. Damit wird es möglich, sowohl aktuelle Symptome als auch deren zugrundeliegende Ursachen wirksam zu behandeln. Diese Verbindung von Verhaltens- und Tiefenpsychologie geht u. a. auf die Strategisch-Behaviorale Therapie (SBT) von Serge K. D. Sulz zurück.
Die Entwicklung der Verhaltenstherapie – von der ersten bis zur vierten Welle
- Erste Welle – Behaviorismus
Ursprünge der Verhaltenstherapie finden sich im Behaviorismus der 1920er-Jahre mit zentralen Erkenntnissen von Pawlow (klassische Konditionierung), Thorndike (Lernen durch Versuch und Irrtum), Watson (Reiz-Reaktions-Schema) und Skinner (operante Konditionierung). Diese Phase bildete die Basis für das Verständnis erlernter Verhaltensmuster. - Zweite Welle – Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
In den 1960er-Jahren erweiterte die KVT das Modell um die Bedeutung kognitiver Prozesse – wie Gedanken, Einstellungen und Bewertungen – bei der Entstehung psychischer Probleme. - Dritte Welle – Erweiterte Verfahren
Die dritte Welle bringt weitere integrative, achtsamkeits- und akzeptanzbasierte Verfahren ein, darunter:- Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) von Marsha M. Linehan
- Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) von Steven C. Hayes
- Schematherapie von Jeffrey E. Young
- CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy) von James P. McCullough zur Behandlung chronischer Depression
- MBCT (Mindfulness-Based Cognitive Therapy) zur Rückfallprophylaxe bei Depressionen
- Vierte Welle – Emotions- und Bedürfnisorientierung
In jüngster Zeit gewinnt die bedürfnisorientierte Emotionsarbeit zunehmend an Bedeutung. Basierend auf den Emotionstheorien von John B. Watson und Paul Ekman, liegt der Fokus hier auf der bewussten Wahrnehmung, Regulierung und Erfüllung emotionaler Bedürfnisse. Unterstützt durch den innovativen Emotions-Navigator verbindet dieser Ansatz zentrale Elemente der drei vorangegangenen Wellen und stellt eine zukunftsweisende Weiterentwicklung dar.
Kurzzeittherapie & Ressourcenaktivierung
Ein weiterer Baustein meiner Arbeit ist die lösungs- und ressourcenorientierte Kurzzeittherapie, entwickelt von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Sie legt den Fokus auf vorhandene Stärken und Fähigkeiten – auch in scheinbar ausweglosen Situationen. Dietmar Friedmann hat diesen Ansatz zusätzlich systematisiert, um individuelle Kompetenzen noch gezielter herauszuarbeiten.
Fazit
Durch die Kombination dieser wissenschaftlich fundierten Methoden biete ich Ihnen eine individuell angepasste, moderne und hochwirksame psychotherapeutische Begleitung – ob in akuten Lebenskrisen oder bei langfristigen psychischen Erkrankungen.